
Die Entwicklung in den letzten Jahren/Jahrzehnten im Energiebereich haben eindrucksvoll gezeigt, dass es unumgänglich ist, die Energieversorgung auf regenerative Energien umzustellen. Es stellt sich nicht die Frage "Ist eine Energiegewinnung zu 100% aus regenerativen Energien möglich?" sondern es ist eine unumgängliche Pflicht in Zukunft alles zu versuchen eine regenerative Energieversorgung sicherzustellen. Die fossilen Energieträger Gas, Öl, Kohle und Atom stehen alle zusammen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung und werden immer knapper. Die Entwicklung der Energiepreise in der jüngsten Zeit ist ein sicheres Indiez hierfür. Daher kann die Lösung nur heißen:
Weg von den fossilen Energien - hin zu regenerativen Energien.
Durch den Ausbau vieler dezentraler regenerativer Energieanlagen wird die Versorgungssicherheit hergestellt und eine Unabhängigkeit von den großen Stromkonzernen ermöglicht.
Photovoltaik
Unter dem Motto "Handeln statt reden" haben wir bereits 1994 auf dem Dach unseres Anwesens in Neuhausen eine thermische Solaranlage (ca. 12 qm Kollektorfläche) mit Heizungsunterstützung installieren lassen. 1999 entstand unsere erste Photovoltaikanlage mit 3,96 KWp installierter Leistung. Im Oktober 2003 erweiterten wir die bestehende Anlage um 5,52 KWp und im April 2008 um nochmals 10.50 KWp. Somit ist eine Photovoltaik Anlage mit insgesamt 19,98 KWp installierte Leistung entstanden. Diese Anlage produziert jährlich ca. 16.000 bis 17.000 KWh CO2 freien Strom - ein Vielfaches unseres Verbrauchs.
Wind

Bereits 1994 begann eine aktive Gruppe der Kreisgruppe Hof im Bund Naturschutz, deren Mitglied ich war, mit der Planung des ersten Bürgerwindkraftwerkes im Landkreis Hof. 1996 begann in Sellanger der Netzbetruieb. Seit Beginn des Projektes betreue ich die kaufmännische Abwicklung der Anlage.
Das Windkraftprojekt in Sellanger:
- ist eine Windkraftanlage des Typs ENERCON E-40
- hat einen Flügeldurchmesser von 40 m und eine Masthöhe von 50 m
- besitzt eine Nennleistungvon 500 Kilowatt
- damit erzeugt es genug Strom für 300 Haushalte. (Durchschnittswert)
wurde finanziert durch:
70 Kommanditisten, die jeweils mit einem Beitrag zwischen 500 € und 10.000 € an dem 650.000€ teuerem Projekt beteiligt sind.
erspart der Umwelt (laut Bundesimmissionsschutzverordnung, Großfeueranlagen):
- pro Jahr:
- 6.500 kg Schwefeldioxid
- 2.600 kg Stickstoffoxid
- 1.000.000 kg Kohlendioxid
- 170 kg Staub
- 810 kg Kohlenmonoxid
Quelle: Winnergie GmbH





